1001_Schöneweide

Spreeraum Schöneweide


Bauherr:
Stadtentwicklungsstudie
Ort: Berlin
Jahr: 2010
Fläche: 80 ha
Leistung: LPh 1-2

Schöneweide ist einer von drei urbanen Kernbereichen an der Spree im berliner Südosten. Die Identität des Gebietes wird so maßgeblich von drei fast vollständig erhaltenen Industrieensembles und einer markanten Landspitze getragen. Diesen vier Bereichen wird als urbane Impulsgeber eine besondere Bedeutung für die Entwicklung des Areals zugesprochen. Das städtebauliche Konzept bildet einen Bezug zur Spree über eine senkrecht auf diese ausgerichtete, den Raum gliedernde Struktur. Der öffentliche Raum soll dabei die vier urbanen Impulsgeber strukturell verbinden und durch einen Wechsel von Bewegungs- und Aufenthaltsräumen geprägt sein. Für eine klare Differenzierung des Grades der Öffentlichkeit erweisen sich raumbildende Bebauungsstrukturen als sinnvoll. Die lebens- und arbeitsweltliche Überlagerung in der Kreativwirtschaft erfordert eine Mischung die über ein Nebeneinander verschiedener Nutzungen hinausgeht. Vielmehr sollten Typologien entwickelt werden, die einer Verbindung von Wohnen und Arbeiten auf der Ebene einzelner Gebäude gerecht werden.